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Windenergie-Erlass Bayern

Zwei Windräder stehen in einer Landschaft in Bayern.

Ein Windenergie-Erlass ist ein durch die deutschen Bundesländer verfasster Erlass, in dem die Rahmenbedingungen für die Windenergienutzung in dem jeweiligen Bundesland geregelt wird. Er stellt einen Leitfaden für die regionale Windenergienutzung dar und verfolgt einen möglichst umwelt- und sozialverträglichen Ausbau der Windenergie.

Der Windenergie-Erlass Bayern (BayWEE) gliedert sich in zwölf Kapitel und enthält Hinweise zur Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen (WEA). Er liefert wichtige Informationen in Bezug auf Raumordnung und Regionalplanung und gibt Auskunft zu rechtlichen Grundlagen, Genehmigungspflichten und Abstandsanforderungen. Weitere Kapitel befassen sich außerdem mit Denkmal- und Umweltschutz, die mit den geplanten Windenergieanlagen sinnvoll in Einklang zu bringen sind. Im Besonderen geht es noch um das Thema Tierschutz: So enthält das Dokument beispielsweise Informationen zum Vogelschutz und zum Umgang mit kollisionsgefährdeten Fledermausarten.
Neben Informationen für Behörden wird auch auf Fragen eingegangen, die bei Bürgerinnen und Bürgern sowie Antragstellerinnen und Antragsstellern im Zusammenhang mit der Errichtung von Windenergieanlagen aufkommen können.

Es handelt sich beim BayWEE um eine gemeinsame Bekanntmachung aus dem Jahr 2016 der damaligen Bayerische Staatsministerien des Innern, für Bau und Verkehr, für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, für Umwelt und Verbraucherschutz, für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie für Gesundheit und Pflege.
In der aktuellen Form ist der BayWEE bis zum 31.08.2023 gültig.

Hier gelangen Sie zum Windenergie-Erlass Bayern.